Golfschulung

Ein guter Golfgriff ist die Basis eines guten Golfschwungs!

Golfgriff

Der erste Schritt zum guten Golf fängt beim Griff an, also die Art, wie man das Sportgerät in die Hand nimmt. Die Bedeutung des Griffs wird gerade vom Anfänger gerne unterschätzt.

Über den Griff erhält der Spieler nicht nur jede Menge Rückmeldungen bezüglich seines Golfschlags, er muss auch das ungehinderte Schwingen des Schlägers ermöglichen. Ein schlechter Griff kann zum Beispiel verhindern, dass im Treffmoment die Schlagfläche wirklich senkrecht zur Ziellinie ist.

Ein Anfänger wird dabei tendentiell den Schläger fester greifen, während ein langjähriger Golfer immer lockerer wird. Um zu verdeutlichen, dass es m das richtige Halten des Schlägers und weniger um das verkrampfte überkräftige Greifen, sprechen inzwischen viele Golflehrer vom "Halt", wenn sie eigentlich den Griff meinen. Wir belassen es hier bei der klassischen Bezeichnung "Griff".

Grundsätzlich wird ein Golfschläger nur mit den vorderen Handballen und den Fingern gehalten. Wer den Golfschläger für eine Bratpfanne hält und entsprechend mit der gesamten Hand zupackt, wird schon sehr schnell Probleme bekommen. Der korrekte Griff fliegt einem nicht einfach zu. Er muss gerade beim Anfänger immer wieder korrigiert werden. Es wird Wochen vielleicht sogar Jahre dauern, bis man wie im Schlaf den korrekten Griff einsetzt.

Die linke Hand (beim Linkshänder die rechte Hand) greift den Schläger zuerst. Etwa 1 bis 1,5 cm vom Griffende sollten noch heraus schauen. Dabei sollte der Griff in einer Linie vom Handballen des kleinen Fingers bis zum mittleren Gelenk des Zeigefingers verlaufen (siehe Skizze). Beim Zugreifen legen sich die beiden großen Handballen auf den Griff. Der Daumen sollte leicht rechts von der Mittellinie auf dem Griff ruhen. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, können Sie jetzt nur noch zwei Fingerknöchel des Handrückens sehen und Daumen und Zeigefinger bilden ein V, das in Richtung der rechten Schulter zeigt




Griffarten beim Golf

Der Overlapping- oder Vardon-Griff
Dies ist der am häufigsten verwendete Griffart. Der kleine Finger der rechten Hand wird dabei auf die Mitte zwischen Zeige- und Mittelfinger der linken Hand gelegt. Es ist die einfachste Art des Griffes und wurde durch den Engländer Harry Vardon populär. (Erfunden wurde dieser Griff aber von Johnny Laidlay am Ende des 19. Jahrhunderts)

Der Interlocking-Griff
Wie der Name schon sagt, wird hier der kleine Finger zwischen Zeige- und Mittelfinger der linken Hand eingehakt. Dadurch werden beide Hände fest miteinander verbunden. Empfohlen wird dieser Griff vor allem für Spieler mit kleinen, schwächeren Händen. Der berühmteste Vertreter dieses Griffes ist aktuell Tiger Woods.

Der Baseball- oder Zehnfinger-Griff
Dieser Griff wird insbesondere jüngeren Spielern empfohlen, die noch sehr wenig Kraft in den Händen und Unterarmen haben. Hierbei wird die zweite Hand direkt vor die erste Hand platziert, d.h. der kleine Finger wird außen neben den Zeigefinger der ersten Hand gelegt. Dadurch wird der Griff mit allen zehn Fingern gepackt. Vor diesem Griff muss aber gewarnt werden. Die bei vielen Golfern ohnehin zu starke rechte Hand (beim Rechtshänder) kann durch diesen Griff noch stärker dominieren.



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Golfgriff: Infos im Internet

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